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Montag, 13. Februar 2012

Künstliche Intelligenz gegen Drogenkonsum

 

US-Wissenschafter arbeiten derzeit an einer Technologie, die in der Lage ist, aufkommendes Verlangen nach Drogen festzustellen und sofort einzugreifen, um den Drogenkonsum zu verhindern. Edward Boyer und sein Team von der University of Massachusetts Medical School in den Vereinigten Staaten entwickeln im Rahmen des Projektes "iHeal" dafür ein Multimedia-Gerät, das eine innovative Kombi nation sogenannter 'enabling technologies' darstellt. Erste Daten und wesentliche Erkenntnisseerscheinen nun online im "Journal of Medical Toxicology"

Dienstag, 7. Februar 2012

Freigabe von Cannabis-Clubs

Quelle: Presseseite des deutschen Bundestags:

 

Insgesamt neun Experten standen den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses in der eineinhalbstündigen Befragung Rede und Antwort. Im Zentrum stand dabei vor allem das Für und Wider der möglichen Einführung von Cannabis-Clubs. Laut Linksfraktion sollen sie im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt werden, den Eigenanbau der Cannabis-Pflanze an Außenstehende zu übertragen. Die Fraktion fordert, die Clubs als eingetragene Vereine zu organisieren, die überwiegend keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Der Zugang zu den Räumlichkeiten solle dabei ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern gestattet sein.

Professor Dr. Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gab eingangs zu bedenken, dass „kein Zweifel“ daran bestünde, dass Cannabis zu einer „physischen und psychischen Abhängigkeit“ führe. Bei zehn Prozent aller Cannabis-Konsumenten in Deutschland bestehe eine körperliche Abhängigkeit.

Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main pflichtete ihrem Vorredner bei. Nach Ansicht der Juristin sei eine Legalisierung des Besitzes von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen „nicht angezeigt“. „Das Festhalten des Gesetzgebers an der Verbotsentscheidung in Bezug auf Cannabis erscheint umso mehr geboten, da in den letzten Jahren bei illegalen Cannabisprodukten im Wege genetischer Umformung (Züchtung) kontinuierlich der Wirkstoffgehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) intensiviert wurde“, heißt es in der Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft.

Der Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V., Hans-Günther Meyer-Thompson sagte, dass „ein Blick in die Kinder- und Jugendpsychiatrie dazu geführt“ habe, dass man „Cannabis neu bewerten“ müsse. „Durch fortgesetzte Kriminalisierung hat sich ein neuer Markt aufgetan“, erklärte er. „Die Händler steigern den Gehalt an THC“ mit einer neuen „Gewächshausgeneration“.

Der Wirkstoffgehalt sei bereits auf „einen Gehalt von mehr als zehn Prozent THC“ in Cannabispflanzen und –erzeugnissen gestiegen, führte Dr. Rainer Dahlenburg, Apotheker für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie beim Bundeskriminalamt, weiter aus. Im Straßenverkehr relevante Ausfallerscheinungen würden bei den Konsumenten bereits bei nur einem Nanogramm THC im Blut eintreten, sagte er. Das entspreche 0,5 Promille Alkohol im Blut.

Dagegen vertrat Dr. Raphael Gaßmann von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. die Auffassung, dass es schwer sei, einen Vergleich zwischen Cannabis und Alkohol zu ziehen. Während Alkohol aggressiv mache, würden Cannabis-Konsumenten „ruhig und entspannt“ werden.

„Der Schwarzmarkt verhindert die Kontrolle, sowohl der Quantität als auch der Qualität“, sagte Dr. Nicole Krumdiek von der Universität Bremen. Außerdem würde das Cannabis-Verbot den Handel und den Konsum synthetischer Kräutermischungen als Cannabis-Ersatz fördern.

Der Vertreter des Deutschen Hanf Verbands, Georg Wurth, stellte heraus, dass in Deutschland zwar in allen Bundesländern der Besitz von sechs Gramm Cannabis straffrei sei (in manchen Bundesländern sind sogar bis zu 15 Gramm Besitz geduldet), in manchen Bundesländern jedoch schon beim Besitz von zwei Gramm Haus- und Körperdurchsuchungen durchgeführt würden. Davor müsse man die Konsumenten, die zumeist sehr jung seien, schützen, sagte er weiter.

Staatsanwalt Jörn Patzak aus Trier entgegnete den Befürwortern der Legalisierung, dass Cannabis weiterhin eine Einstiegsdroge sei. „Fast jeder, der später Kokain oder ähnliches

konsumiert, hat mit Cannabis angefangen“, warnte er.

In Holland sind die „Coffeeshops gut geführt, sie halten sich an die Regeln“, sagte Rolf Hüllinghorst, ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. Das sei nicht das Problem. Problematisch sei aber die Einhaltung des Jugendschutzes, erklärte er. Denn die Cannabis-Clubs dürften erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren betreten werden. Das müsse zuverlässig kontrolliert werden.

 

Montag, 6. Februar 2012

Einführung von Cannabis-Clubs

Berlin: (hib/VER) Mit der Forderung nach Legalisierung des Cannabiskonsums in so genannten Cannabis-Clubs hat sich der Gesundheitsausschuss in einer öffentlichen Anhörung am Mittwochnachmittag beschäftigt. Anlass war ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196), mit dem die Abgeordneten erreichen wollen, den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen zum Eigengebrauch zu legalisieren. Während laut Vorlage der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten weiterhin untersagt bliebe, würde der Eigenanbau von Cannabispflanzen erlaubt.

Insgesamt neun Experten standen den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses in der eineinhalbstündigen Befragung Rede und Antwort.

 

http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_01/2012_044/01.html

 

 

Dienstag, 3. Januar 2012

Mehr Drogenplantagen

Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen sind 2011 mehr Drogen angebaut worden als je zuvor. Die Polizei spürte bis Ende November landesweit 33 professionell betriebene Cannabis-Plantagen auf, knapp ein Drittel mehr als in den vergangenen Jahren. Das sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes in Hannover (LKA) der Nachrichtenagentur dpa. Ein Grund für diese Entwicklung könnte aus Sicht der Ermittler das härtere Vorgehen der niederländischen Behörden gegen Handel und Anbau von Cannabis sein. Die Produktion sei seitdem verstärkt nach Niedersachsen verlegt worden, vermutet die Polizei.

Montag, 2. Januar 2012

Quelle für den Post "Rekordbier": Die Rheinpfalz, v. 2.1.2012

 

 

Neues Rekordbier

Der Kleinbrauer Georg Tscheuschner hält seit Oktober 2011 mit seinem 57,5%0igen Schorschbock 57 den Weltrekord und hat einen Dauerwettkampf mit der schottischen Brauerei Brew Dog gewonnen. Hergestellt wurde das Bier mit der „Eisbock-Methode“. Dabei wird Bockbier tiefgekühlt und die Eiskristalle anschließend abgeschöpft. Übrig bleibt ein konzentrierter Eisbock mit dem Rekordalkoholgehalt.


Von dem Weltrekordbier werden nur 36 Flaschen - im Bügelverschluss und mit Siegelwachs luft- und lichtdicht abgefüllt – hergestellt.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weniger Alkoholmissbrauch bei Kindern, steigende Zahl bei Jugendlichen

Wiesbaden. Wegen übermäßigen Alkoholkonsums sind im vergangenen Jahr weniger Kinder im Krankenhaus aufgenommen worden. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stieg die Zahl dagegen, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Alkohol war, auch was Erwachsene betrifft, 2010 die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Deutschland, an erster Stelle lag Herzinsuffizienz. (aerzteblatt.de,13.12.2011)


Strafrechtliche Erfassung von Legal Highs

Regierung prüft rechtliche Eindämmung von "Legal Highs"
Gesundheit/Antwort - 06.12.2011
Berlin (hib/MPI): Die Bundesregierung schließt nicht aus, im Betäubungsmittelgesetz einen neuen Straftatbestand einzuführen, um sogenannte Legal Highs zu erfassen. Seit wenigen Wochen liege ein
Rechtsgutachten zweier Marburger Professoren zur "Machbarkeit der Einführung einer Stoffgruppenregelung im Betäubungsmittelgesetz" vor, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/7706) auf eine Kleine Anfrage
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen(17/7539).


Polizeipräsident fordert die Legalisierung von Cannabis

Münsters Polizeichef Hubert Wimber hat sich in einem Interview erneut für die Legalisierung von weichen Drogen wie Haschisch und Marihuana ausgesprochen. Jetzt will der münstersche Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder die Absetzung Wimbers prüfen lassen. Im Internet wird bereits darüber abgestimmt, ob ein Polizeipräsident die Legalisierung von Cannabis fordern darf.