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Freitag, 2. Dezember 2011

Andere Kiffer sind größtes Risiko beim Ausstieg

Wer schon seit mehreren Jahren kifft, hat es mitunter nicht leicht, aus dem Konsum wieder auszusteigen. Manchen Kiffern gelingt es, anderen nicht. Woran liegt das? Und gibt es Strategien, die besonders hilfreich sind, wenn man nicht mehr kiffen will?
Ergebnisse einer Studie der Universität New South Wales in Australien u.a.:
Erfolgreiche Aussteiger nutzen Strategien
Den stärksten Einfluss auf den Erfolg eines Ausstiegsversuchs haben den Ergebnissen zufolge andere Kiffer. Denn je mehr die Ausstiegswilligen in Kontakt kommen zu anderen Kiffern, desto weniger wahrscheinlich wird ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt sein. In Zahlen: Wer häufig Kontakt hat zu anderen Kiffern, hat ein 6-fach höheres Risiko, wieder zu kiffen, als Aussteiger, die den Kontakt zu Kiffern meiden. Das leuchtet ein. Schließlich werden Ausstiegswillige mit vielen „Schlüsselreizen“ konfrontiert, wenn sie Anderen beim Kiffen zuschauen: Neben dem Duft eines Joints reicht vermutlich schon der gewohnte Kontext mit den kiffenden Kumpels, um Lust darauf zu bekommen, mal wieder einen „durchzuziehen.
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