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Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weniger Alkoholmissbrauch bei Kindern, steigende Zahl bei Jugendlichen

Wiesbaden. Wegen übermäßigen Alkoholkonsums sind im vergangenen Jahr weniger Kinder im Krankenhaus aufgenommen worden. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stieg die Zahl dagegen, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Alkohol war, auch was Erwachsene betrifft, 2010 die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Deutschland, an erster Stelle lag Herzinsuffizienz. (aerzteblatt.de,13.12.2011)


Strafrechtliche Erfassung von Legal Highs

Regierung prüft rechtliche Eindämmung von "Legal Highs"
Gesundheit/Antwort - 06.12.2011
Berlin (hib/MPI): Die Bundesregierung schließt nicht aus, im Betäubungsmittelgesetz einen neuen Straftatbestand einzuführen, um sogenannte Legal Highs zu erfassen. Seit wenigen Wochen liege ein
Rechtsgutachten zweier Marburger Professoren zur "Machbarkeit der Einführung einer Stoffgruppenregelung im Betäubungsmittelgesetz" vor, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/7706) auf eine Kleine Anfrage
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen(17/7539).


Polizeipräsident fordert die Legalisierung von Cannabis

Münsters Polizeichef Hubert Wimber hat sich in einem Interview erneut für die Legalisierung von weichen Drogen wie Haschisch und Marihuana ausgesprochen. Jetzt will der münstersche Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder die Absetzung Wimbers prüfen lassen. Im Internet wird bereits darüber abgestimmt, ob ein Polizeipräsident die Legalisierung von Cannabis fordern darf. 

Dienstag, 27. Dezember 2011

Skurriles 2011

Besonders der Straßenverkehr ist für skurrile Nachrichten gut: So wurde ein Auto hochkant in einen Transporter verladen oder ein Wagen mit 22 Menschen besetzt - die Polizei kam zunächst "mit dem Zählen nicht mehr mit". Aus Angst vor einer Anzeige verschluckte ein Lasterfahrer zwei Tachoscheiben, und ein Fernfahrer auf der A1 stemmte am Steuer seines 40-Tonners Hanteln, während er überholte. Dreist war auch ein Raser, der sich absichtlich dreimal in einer halben Stunde blitzen ließ. "Offensichtlich scheint er nicht auf seinen Führerschein angewiesen zu sein", kommentierte die Polizei.

Quelle: http://web.de/magazine/jahresrueckblick/nachrichten/14367336-das-war-2011-kaum-zu-glauben.html#.A1000145


Montag, 19. Dezember 2011

Neuer Höchststand der Komasäufer in Bayern

Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Bayern ist auf neuem Höchststand. Im Jahr 2010 kamen nach Informationen der DAK landesweit 5331 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar nur leicht um 0,3 Prozent. Damit benötigten aber so viele Jugendliche wie noch nie im Freistaat stationäre Behandlung wegen Alkoholmissbrauch.
„Seit 2003 ist die Zahl der alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen um insgesamt über 75 Prozent gestiegen“, sagt Gottfried Prehofer, DAK-Landeschef in Bayern. „Der neue Höchststand in Bayern ist alarmierend. Insbesondere weil andere Bundesländer Rückgänge verzeichnen“. Nach der aktuellen Statistik kamen im vergangenen Jahr insgesamt 3318 Jungen und 2013 Mädchen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.
Quelle: dpa


Donnerstag, 15. Dezember 2011

MPU-Beratungsgespräch - einfach und bequem von zuhause aus

TÜV SÜD Pluspunkt bietet seit Mitte des Jahres auch MPU-Beratungsgespräche per Telefon an.
Bequem von zuhause, ohne zusätzliche Fahrzeit und Fahrtkosten können Betroffene - in Abstimmung mit dem eigenen Terminkalender - einen individuellen Beratungstermin vereinbaren. Auch abends oder am Wochenende...

Die telefonische Beratung kostet 99 Euro und kann – schnell und einfach – über die TÜV SÜD Pluspunkt Internetseite unter www.tuev-sued.de/pluspunkt/online_beratung gebucht werden.

Montag, 12. Dezember 2011

Kursmodell "Mainz 77"

Nach Teilnahme am Kurs nach dem Modell „Mainz 77“ wird – vorausgesetzt es handelt sich um die erste Alkoholfahrt unter 1,6%0 – die Sperrfrist um i.d.R. 2 Monate verkürzt.

Der Kurs reduziert deutlich die Anzahl der Rückfälle, alkoholauffällige Fahrer werden nach Kursteilnahme im Vergleich zu nicht nachgeschulten Fahrern - um 28% weniger rückfällig.Die Vielzahl positiver Rückmeldungen der Kursteilnehmer zeigen, dass im Kurs wertvolle Hilfestellungen für eine zukünftig unauffällige Verkehrsteilnahme gegeben werden.

Im letzten Kurs brachte ein Kursteilnehmer den abgebildeten Kuchen mit – das ist doch auch einmal wert, im Blog erwähnt zu werden.

Freitag, 9. Dezember 2011

Kalauer statt Knöllchen

Für Falschparker gab es gestern in der südbrandenburgischen Stadt Claau Knöllchen Kalauer statt Knöllchen. Politessen verteilen witzige Kalauer statt Knöllchen. Es heißt, dass manche Autofahrer bewusst falsch parken, um einen solchen Strafzettel zu erhalten.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Radiospot gegen Alkohol

Funkspot gegen Alkohol am Steuer, der ungewöhnliche Wege geht:






Dienstag, 6. Dezember 2011

Trinkfreudige Ärzte sehen Alkoholprobleme gelassen

Mediziner-Umfrage: Trinkfreudige Ärzte sehen Alkoholprobleme gelassen
Der Lebensstil eines Mediziners verändert seine Sicht auf Alkoholprobleme
von Patienten: Je mehr ein Arzt trinkt, umso weniger strenge Ratschläge
gibt er. Besonders großzügig gehen Doktoren mit Männern um.
(spiegel.de, 01.11.2011)


Montag, 5. Dezember 2011

Fragen zu Alkoholproblemen

Interessante Seite:
alkoholkonsum.ch – Fragen zu Problemen rund um Alkohol (Schweiz)


Amphetamin im Wohnzimmerschrank

Leitsatz: Kann im Wohnzimmerschrank der gemeinsamen ehelichen Wohnung aufgefundenes Amphetamin nicht einem der Eheleute zugeordnet werden, ist die Fahrerlaubnisbehörde berechtigt, gemäß § 14 Abs. 1 S. 2 FeV von beiden Eheleuten die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens zu verlangen.
VG Saarlouis, Beschl. v. 9.8.2011, 10 L 540/11 = Blutalkohol 2011, 371
Quelle: Newsletter Betäubungsmittelrecht

Freitag, 2. Dezember 2011

Andere Kiffer sind größtes Risiko beim Ausstieg

Wer schon seit mehreren Jahren kifft, hat es mitunter nicht leicht, aus dem Konsum wieder auszusteigen. Manchen Kiffern gelingt es, anderen nicht. Woran liegt das? Und gibt es Strategien, die besonders hilfreich sind, wenn man nicht mehr kiffen will?
Ergebnisse einer Studie der Universität New South Wales in Australien u.a.:
Erfolgreiche Aussteiger nutzen Strategien
Den stärksten Einfluss auf den Erfolg eines Ausstiegsversuchs haben den Ergebnissen zufolge andere Kiffer. Denn je mehr die Ausstiegswilligen in Kontakt kommen zu anderen Kiffern, desto weniger wahrscheinlich wird ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt sein. In Zahlen: Wer häufig Kontakt hat zu anderen Kiffern, hat ein 6-fach höheres Risiko, wieder zu kiffen, als Aussteiger, die den Kontakt zu Kiffern meiden. Das leuchtet ein. Schließlich werden Ausstiegswillige mit vielen „Schlüsselreizen“ konfrontiert, wenn sie Anderen beim Kiffen zuschauen: Neben dem Duft eines Joints reicht vermutlich schon der gewohnte Kontext mit den kiffenden Kumpels, um Lust darauf zu bekommen, mal wieder einen „durchzuziehen.
http://www.drugcom.de/?tr=newsletter&id=topthema&sub=136

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Alkohollaser

Russland jagt betrunkene Fahrer mit "Alko-Laser"
Mit einem “Alko-Laser“ will die russische Verkehrspolizei künftig betrunkenen Autofahrern auf die Schliche kommen. Der Laser misst nach Auskunft der Entwickler den Alkoholdampf im Autoinneren.
Der “Alko-Laser“ funktioniere auch bei hoher Fahrgeschwindigkeit, behauptete ein Sprecher von Quantum Laser Technologie nach Angaben der Zeitung “Moskowski Komsolmolez“ am Mittwoch. Jährlich sterben auf Russlands Straßen etwa 30 000 Menschen. Häufig ist Alkohol die Unfallursache.
Der Alko-Laser wiegt 1,5 Kilogramm und hat eine Reichweite von 20 Metern.
Quelle: dpa