Freitag, 31. Oktober 2014

Aktueller Beschluss des VGH München vom 8.10.2014 zu der Frage MPU unter 1,6 Promille

Für den VGH München ist offen, ob nach der Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen einer einmaligen Alkoholfahrt mit einer BAK von weniger als 1,6 Promille oder einer AAK von weniger als 0,8 mg/l die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zwingend die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens voraussetzt. Weitere Infos: http://www.rechtsindex.de/verkehrsrecht/4510-mpu-nach-entzug-der-fahrerlaubnis-wegen-einmaliger-trunkenheitsfahrt-unter-1-6-promille

Dienstag, 7. Oktober 2014

Pluspunkt bringt es auf den Punkt

Aus der einer Pressemeldung von TÜV SÜD Pluspunkt: Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung ist die Chance für auffällige Fahrer ihren Führerschein wiederzubekommen. Jetzt nur nicht verzweifeln, sondern nach vorne schauen, sollte das Motto lauten. Seriöse MPU-Vorbereiter helfen kritische Verhaltensweisen von Fahrern zu ändern und die Herausforderungen der Begutachtung zu meistern. Darauf sollten Betroffene achten: • Sofortige Hilfe nach Verlust des Führerscheins: Je frühzeitiger, individueller und professioneller die Beratung, desto höher sind die Erfolgschancen auf ein positives MPU-Gutachten. • Vorsicht bei reißerischen Angeboten: Eine Garantie zum Bestehen kann keiner geben, auch eine Geld-zurück-Garantie oder Schauspielunterricht sind nicht der Schlüssel zum Erfolg. • Beratung nur durch qualifizierte Verkehrspsychologen: Ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie mehrjährige Berufserfahrung ist ein Muss. Idealerweise hat der Berater noch fachliche Zusatzqualifikationen. • Seriös sind akkreditierte und zertifizierte Institute: Auf der sicheren Seite steht der Kunde bei MPU-Vorbereitern, die zudem auch Qualifikationen für Nachschulungskurse mit Rechtsfolge, besondere Aufbauseminare und Sperrfristverkürzungsmodelle anbieten. • MPU erst antreten, wenn sich was geändert hat: Auswendig gelernte Texte fallen Psychologen auf, deshalb sollten Betroffene erst dann zur MPU, wenn sich tatsächlich etwas an ihrem Verhalten geändert hat. Erst dann überzeugen sie auch. • Nicht durch Gerüchte verunsichern lassen: Nein, es fallen nicht alle beim ersten Mal durch. Wer sich frühzeitig und seriös beraten lässt und Empfehlungen der Vorbereiter ernst nimmt, schafft die MPU mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

53. Deutscher Verkehrsgerichtstag am 28.-30.1.2015

Das Programm des VGT 2015 liegt vor. 2 Arbeitskreise sind für den Bereich „Eignung“ besonders interessant: AK I: Europäischer Führerscheintourimsus (Freizügigkeit contra Verkehrssicherheit, EuGH-Rechtsprechung und deutsche Praxis AK III: Neue Promillegrenzen für Radfahrer? (Aktuelle Forschungsergebnisse, Rechtliche Konsequenzen, Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit) Das komplette Programm und mit allen Arbeitskreisen kann abgerufen werden unter: http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de/images/pdf/53VGTProgramm.pdf

Donnerstag, 2. Oktober 2014