Mittwoch, 26. November 2014

32 neue psychoaktive Substanzen

Berlin. Kabinett beschließt 28. Betäubungsmittel-Änderungsverordnung Mit dieser Verordnung werden 32 neue psychoaktive Substanzen (NPS) in die Anlagen I und II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgenommen und damit verboten. Es handelt sich um synthetische Cannabinoide sowie um synthetische Derivate des Cathinons, Amfetamins und Phencyclidins. Ziel ist es, den Missbrauch dieser gefährlichen Stoffe einzudämmen, die Gesundheit Einzelner und der Bevölkerung zu schützen und die Strafverfolgung des dann illegalen Gebrauchs dieser Substanzen zu erleichtern. Pressemitteilung des BMG, 15.10.2014) http://www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2014-04/betaeubungsmittel-aenderungsverordnung.html

Dienstag, 25. November 2014

Fehlen der Fahreignung bei gelegentlichem Konsum von Cannabis, wenn die Blutprobe eine THC-Konzentration von 1,3 ng/ml ergibt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass von einer ausreichenden Trennung von Cannabiskonsum und Fahren im Sinne der Fahrerlaubnis-Verordnung nur dann ausgegangen werden kann, wenn ein gelegentlicher Konsument von Cannabis seinen Konsum und das Fahren in jedem Fall so trennt, dass eine cannabisbedingte Beeinträchtigung seiner Fahrtüchtigkeit unter keinen Umständen eintreten kann. Davon konnte beim Kläger nach den bindenden tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts aufgrund des bei ihm festgestellten THC-Pegels nicht ausgegangen werden. Der Kläger wandte sich gegen die Entziehung seiner Fahrerlaubnis. Bei ihm wurde nach einer Verkehrskontrolle wegen des Verdachts, dass er unter der Wirkung von Cannabis gefahren sei, eine Blutprobe entnommen. Bei deren Untersuchung wurde ein Wert von 1,3 ng/ml Tetrahydrocannabinol (THC), des psychoaktiven Wirkstoffs von Cannabis, im Blutserum gemessen. Daraufhin entzog das Landratsamt dem Kläger die Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen Cannabiskonsums und fehlender Trennung dieses Kon¬sums vom Fahren (Nr. 9.2.2 der An¬la¬ge 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung). Widerspruch, Klage und Berufung des Klägers blieben erfolglos. BVerwG 3 C 3.13 – Urteil vom 23.Oktober 2014-11-23 Pressemeldung 64/2014 vom 23.10.2014

Montag, 24. November 2014

Link zu interessantem Interview zu Crystal Meth

Interview mit Dr.Härtel-Petri zu Crystal Meth auf Tagesschau 24.de http://programm.tagesschau24.de/Thema/Crystal-Meth---toedliche-Gefahr/Crystal-Meth---toedliche-Gefahr