Sonntag, 31. Mai 2015

Oben ohne und die Folgen


 
In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Radfahrer. Das Fahren „oben ohne“ wird deshalb auch nicht mit einem Bußgeld geahndet. Also an alle Supermänner, die mal
wieder eilig unterwegs sind, um die Welt zu retten: Bußgeld gibt es keines, aber wie wär`s mit „Schütze dein Bestes“ (s. nächsten Post)

 Quelle:Rheinpfalz

Mit freundlicher Genehmigung von Petra Kaster
www.petrakaster.de.

 

Samstag, 30. Mai 2015

Heute schon gelacht?

Der Karl fällt zum fünften Mal durch die theoretische Führerscheinprüfung. Seine Reaktion: "Das konnte ja nicht gut gehen, der selbe Saal, der selbe Prüfer, die selben dämlichen Fragen..

Quelle: Rheinpfalz

Übrigens: So entstand der unselige Ausdruck "Idiotentest". In früheren Jahren musste man nach wiederholtem Prüfungsversagen eine MPU ablegen.

Erst pusten, dann fahren. Alkohol - Interlocks - Häufige Fragen II


Warum brauchen wir AI zusätzlich zum herkömmlichen System?

• Alkoholfahrten stellen in Deutschland trotz des bestehenden erfolgreichen Maßnahmenkatalogs unverändert ein ernstes Verkehrssicherheitsproblem dar.
• Untersuchungen zeigen, dass bei hohen Teilnahmequoten an AI-Programmen von 50% Alkoholunfälle um 32% gesenkt werden können.
• Die Betroffenen können sehr frühzeitig nach der Alkoholauffälligkeit einer seriösen von erfahrenen Verkehrspsychologen geleiteten Rehabilitationsmaßnahme zugeführt werden und sich unmittelbar aktiv mit ihrem Trink-(Fahr-)Problem auseinandersetzen.
• Durch die Teilnahme am Programm wird die Mobilität von alkoholauffälligen Fahrern früher wiederhergestellt, so dass auch die sozial desintegrativen Wirkungen des Fahrerlaubnisentzugs (z.B. Arbeitsplatzverlust) reduziert werden.
• Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist volkswirtschaftlich von enormen Nutzen.
• Die Funktion des Fahrerlaubnisentzugs als Maßregel der Sicherung wird nur unzureichend erfüllt. Untersuchungen zeigen, dass in Abhängigkeit von der Besiedelungsdichte zwischen 30 und 88% der alkoholauffälligen Ersttäter ohne Fahrerlaubnis fahren und somit ein enormes Verkehrssicherheitsrisiko darstellen.
• In Kombination mit einer Rehabilitationsmaßnahme wird zusätzliche die präventive Funktion der Maßregel im Sinne der Besserung gestärkt.

Freitag, 29. Mai 2015

Live - Webinare bei TÜV SÜD Pluspunkt zu brandaktuellen Themen

Mit brandaktuellen Themen startet TÜV SÜD Pluspunkt die neue kostenlose Webinarreihe:
Legal Highs, Ecstasy & Co: Aktuelle Drogenentwicklungen in Deutschland und Europa (offenes Webinar)
 


Referent: Roland Simon, Head of Units des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction in Lissabon (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht)
Datum: 24. Juli 2015 Zeit: 13:30 – 14:30 Uhr
 
Bitte melden Sie sich hier an: Akd.plattform.support@tuev-sued.de

Übrigens: Was ist ein Webinar? Ein Referent hält einen Vortrag über das Internet. Über Ihren Rechner und das Telefon können Sie live diesen Vortrag hören und sehen.



Promillegrenzen. Heute: 0,3 Promille und die Folgen


Ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 ‰ ist es möglich, sich wegen einer Trunkenheitsfahrt strafbar zu machen, wenn relative Fahruntüchtigkeit vorliegt. Voraussetzung hierfür ist, dass alkoholbedingte Ausfallerscheinungen oder Fahrfehler wie z.B. das Fahren in Schlangenlinien feststellbar sind. Ist das nicht der Fall, bleibt eine Fahrt zwischen 0,3 und 0,49 ‰ folgenlos. Liegt eine relative Fahruntüchtigkeit vor, dann  werden bei erstmals auffälligen Fahrern  Geldstrafen von mindestens 30 Tagessätzen (= ein Monatsnettogehalt) verhängt. Außerdem wird die Fahrerlaubnis
für die Dauer von etwa 9 bis 15 Monaten entzogen. Kommt es zu einem alkoholbedingten Unfall, so erhöht sich die Geldstrafe und die Dauer der verhängten
Sperrfrist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis; das gilt auch für den Wiederholungsfall.


Quelle: ADAC



Je nach Bundesland wird zum Teil bereits ab 1,1 Promille, in Einzelfällen aber auch schon ab 0,3 Promille eine MPU gefordert, mit der Begründung, dass jeder gerichtliche Entzug der Fahrerlaubnis als Missbrauch anzusehen ist.







 




Erst pusten, dann fahren. Alkohol - Interlocks - häufige Fragen I

Wie funktioniert eine Alkoholwegfahrsperre oder Alkohol-Interlock (AI)?

Alkohol - Interlocks sind atemalkoholgesteuerte Wegfahrsperren, die fest im Kraftfahrzeug installiert werden. Vor jeder Zündung des Motors muss der Fahrer eine Atemprobe in ein Atemalkoholmessgerät abgeben. Durch ein Zentralgerät unter dem Armaturenbrett wird die Stromzufuhr zum Anlasser-Relais des Fahrzeugs frei geschaltet oder blockiert (Sperre = Interlock) je nachdem ob die Atemalkoholmessung ein negatives oder positives Ergebnis hatte.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Beschluss des DVR-Vorstands zur Einführung von Alkohol-Interlocks


Beschluss des Vorstands des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) vom 30. April 2015 zur Einführung von Alkohol-Interlocks

Laut DVR bedarf es weiterer Anstrengungen und Maßnahmen, um zeitnah alkoholbedingte Unfälle zu reduzieren. Eines der erfolgversprechenden Instrumente könnte der Einsatz von Alkohol-Interlock-Programmen sein.

 Zum Vorstandsbeschluss:
http://www.dvr.de/dvr/vorstandsbeschluesse/vm_interlocks.htm

Wie funktioniert Alkohol - Interlock



Mit freundlicher Genehmigung der Fa. Dräger

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Heute: Alkohol


 

Unter dem Motto „Auf Deutschlands Autobahnen herrscht kreative Langeweile. Dagegen müssen wir etwas tun!” wurde der Rhino-Award 2005 erstmals ins Leben gerufen.

Mit freundlicher Genehmigung:
www.rhino-award.com (Trans-Marketing GmbH)

Promillegrenzen. Heute: Radfahren mit 1,6 ‰ ?


Bei 1,6 ‰ wird nach der Rechtsprechung auch bei Radfahrern davon ausgegangen,
dass sie absolut fahruntüchtig sind. Jeder gilt unwiderlegbar als ungeeignet, sein
Fahrrad sicher zu führen. Insoweit liegt auch in diesem Fall eine Trunkenheitsfahrt im
Sinne des § 316 StGB vor, weshalb auch der Radfahrer eine Geldstrafe erhält, die
von seinem Einkommen abhängig ist. Der Strafrichter entzieht aber nicht die Fahrerlaubnis.
Allerdings ist sowohl für Kraftfahrer als auch für Radfahrer die 1,6 ‰-Grenze wegen
der medizinisch-psychologischen Begutachtung besonders relevant: Wer im Straßenverkehr
ein Fahrzeug bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ oder mehr geführt
hat, muss durch eine Untersuchung nachweisen, dass der damit einhergehende Verdacht
einer Alkoholgewöhnung unbegründet ist oder eine bestehende Alkoholproblematik
gelöst wurde. Fällt die Untersuchung negativ aus, wird die Fahrerlaubnis entzogen
bzw. nicht wieder erteilt. Daher ist eine frühzeitige verkehrspsychologische Beratung
und Intervention sehr empfehlenswert.

Quelle: ADAC

Pojektbericht "MPU - Reform" veröffentlicht


Im März 2012 wurde die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) vom damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit der Konzeption einer sogenannten MPU-Reform beauftragt. Ein wichtiger Bestandteil war die Einrichtung einer Projektgruppe, die Ansatzpunkte für eine wissenschaftlich-fachliche Weiterentwicklung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) identifizieren sollte.
Die Ergebnisse liegen jetzt vor und zwar                                                                   
als Kurzbericht der Projektgruppe „MPU – Reform“ in der Reihe „Forschung kompakt“ der Bundesanstalt für Straßenwesen
http://www.bast.de/DE/Publikationen/Foko/Downloads/2015-03.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Der ausführliche  BASt-Bericht M 257 kann ist ebenfalls veröffentlicht und kann bestellt werden.

 

Begutachtungsleitlinien: link zum kostenlosen Download!

Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung stehen zum kostenlosen Download bereit

 
 

 

 

Mittwoch, 27. Mai 2015

Dobrindt eröffnet Weltverkehrsforum 2015 8. Weltverkehrsforum vom 27.-29. Mai in Leipzig

Deutschland ist vom 27. bis 29. Mai zum achten Mal Gastgeber des Weltverkehrsforums. Über 1100 Vertreter aus 70 Staaten kommen in Leipzig zum internationalen Austausch über Mobilität und Verkehr zusammen. Thema des diesjährigen Gipfels ist "Transport, Handel und Tourismus: Mobilität für eine vernetzte Welt". Ein Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Mobilität.

 Alexander Dobrindt: „Wir erleben eine Mobilitätsrevolution, die mit der Erfindung des Automobils vergleichbar ist: Der Sprung zur Mobilität 4.0. Intelligente Verkehrssysteme und automatisierte Fahrzeuge, die untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren, werden den Verkehr in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Sie werden ihn sicherer, umweltfreundlicher und komfortabler machen.

Es ist die Aufgabe der Politik, diesen Innovationen den Weg zu ebnen - in Deutschland und weltweit.“ Das Bundesverkehrsministerium hat einen Runden Tisch "Automatisiertes Fahren" eingerichtet, in dem der Rechtsrahmen für das automatisierte Fahren abgesteckt wird. Dort erarbeitet das BMVI mit Vertretern von Industrie und Wissenschaft gemeinsame Positionen zu einer Vielzahl grundlegender Fragen, die sich durch das automatisierte Fahren ergeben, zum Beispiel zum Haftungs- und Versicherungsrecht. Ein weiteres Thema ist das "Digitale Testfeld Autobahn", das auf der A9 in Bayern eingerichtet wird. Hier wird Herstellern und Anwendern die Möglichkeit zur Anwendung und Erprobung innovativer Technologien gegeben.

Das Weltverkehrsforum (International Transport Forum, ITF) wurde 2006 gegründet. Es versteht sich als internationalen "Think Tank" für Mobilitätspolitik. Es hat derzeit 54 Mitgliedsstaaten und wächst dieses Jahr auf 57 an: Argentinien, Israel und Marokko treten bei. Die Präsidentschaft wechselt jährlich. 2015 ist Neuseeland Präsident des ITF.

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
 
http://2015.internationaltransportforum.org/27-May

 

 
 

 

Promillegrenzen. Heute: Was versteht man unter absoluter Fahruntüchtigkeit?

Ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 ‰ liegt nach der Rechtsprechung bei Kraftfahrzeugführern absolute Fahruntüchtigkeit vor, die als Straftat geahndet wird. Bei
diesem Alkoholwert kommt es nicht mehr auf Ausfallerscheinungen, Verfassung und
Alkoholgewöhnung des konkreten Fahrzeugführers an; vielmehr steht unwiderlegbar
fest, dass niemand bei einem solchen Alkoholisierungsgrad ein Kraftfahrzeug sicher
führen kann.
Bei einer solchen Trunkenheitsfahrt werden bei erstmals auffälligen Fahrern Geldstrafen von mindestens 30 Tagessätzen (= ein Monatsnettogehalt) verhängt. Außerdem wird die Fahrerlaubnis für die Dauer von etwa 9 bis 15 Monaten entzogen. Kommt es zu einem alkoholbedingten Unfall, so erhöht sich die Geldstrafe und die Dauer der verhängten Sperrfrist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis; das gilt auch für den wiederholt auffälligen Fahrer.

Quelle: ADAC

Stand Mai 2015: In 4 Bundesländern wird darüber hinaus ab 1,1 Promille eine Medizinisch - Psychologische Untersuchung verlangt. Diese Bundesländer sind: Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg - Vorpommern und Schleswig - Holstein. Auch im Saarland sind schon MPU-Anordnungen mit 1,1 Promille erfolgt.

Woran erkennt man einen seriösen Vorbereiter?

Die Bundesanstalt für Straßenwesen gibt Hinweise, woran man erkennen kann ob es sich um einen seriösen und kompetenten Anbieter handelt.

Ein seriöser und kompetenter Berater oder Verkehrstherapeut

·         ist Diplom-Psychologe
·         hat eine verkehrspsychologische Ausbildung absolviert und bildet sich regelmäßig fort.
·         Außerdem ist er mit den aktuell geltenden Beurteilungskriterien vertraut, an denen sich die Gutachter in der MPU orientieren.
·         gibt keine Garantien, wie zum Beispiel "Geld-zurück" oder "100-Prozent-Chance".
·         klärt über Leistung und Kosten auf und bietet faire Zahlungsmodalitäten.
·         Setzt nicht unter Druck
·         informiert sich objektiv und vertraulich über Verkehrsauffälligkeiten
·         macht im Verlauf der Beratung schriftliche Aufzeichnungen, händigt zum Schluss ein schriftliches Beratungsergebnis oder eine Teilnahmebescheinigung für die Vorbereitungsmaßnahme aus.
 

 

 

 

MPU bestanden!

Eine seriöse und kompetente verkehrspsychologische Maßnahme erhöht die Wahrscheinlichkeit, die MPU beim ersten Mal zu bestehen, deutlich.
Nach einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen zum „Rehabilitationsverlauf verkehrsauffälliger Fahrer“ bestehen von denjenigen, die im Vorfeld der Begutachtung keine Beratung absolviert haben,  37,1 Prozent die MPU im ersten Anlauf.
Auffällige Fahrer, die frühzeitig und aus Sicht der Begutachtungsleit­linien auch rechtzeitig (bis zu zwei Monate nach dem Führerscheinentzug) im Rahmen einer Beratung die für sie entscheidenden Informationen erhalten haben, erhielten in 62,4 Prozent der Fälle im ersten Anlauf ein positives Gutachten.

Wenn vor  der ersten MPU auch eine Schulungsmaßnahme besucht wurde, stieg die Erfolgs­quote beim ersten Anlauf auf 81 Prozent an.
 
Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen
 

 

 

Dienstag, 26. Mai 2015

Nur jede 600ste Alkoholfahrt wird entdeckt


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Promillegrenzen. Heute: Ab wann liegt wegen Alkohol am Steuer immer ein Verstoß vor?


Jede Fahrt eines Kraftfahrzeugführers mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 ‰
oder einer Atemalkoholkonzentration von mehr als 0,25 mg/l Atemalkohol stellt einen
Verstoß gegen die Vorschrift des § 24a des StVG dar und führt zu einem Bußgeld von
500 Euro, der Eintragung von 2 Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von einem
Monat. Im Wiederholungsfall erhöhen sich die Geldbuße und die Dauer des
Fahrverbots; außerdem ist dann die Fahreignung durch eine medizinisch-psychologische
Untersuchung nachzuweisen. Durch die Formulierung im Gesetz ist klargestellt, dass entweder eine Atemalkoholprobe mit einem entsprechend zugelassenen Messgerät oder eine Blutalkoholprobe für den Nachweis des Vorliegens der Ordnungswidrigkeit ausreicht. Kommen alkoholbedingte Ausfallerscheinungen hinzu, wird die Fahrt als Straftat geahndet.

Quelle: ADAC

Ausnahme vom Fahrverbot nach Verkehrspsychologischer Maßnahme

Jährlich werden in der BRD 400.000 Fahrverbote verhängt.  Für Betroffene ist es – gerade auch aus beruflichen Gründen – bedeutsam, alle Chancen zu ergreifen, damit das Fahrverbot verkürzt bzw. von ihm abgesehen werden kann. In der Juni - Ausgabe der Zeitschrift DAR - Deutsches Autorecht befasst sich ein Beitrag aus juristischer und verkehrspsychologischer Sicht mit diesem Thema und gibt praxisrelevante Hinweise (Autoren: RA Dieter Wolf, Heilbronn  und Axel Uhle, TÜV SÜD Pluspunkt)

Bildquelle: www.tonnenstrumpf.de





 
  

Freitag, 22. Mai 2015

Häufig gefragt: Welche Alkoholgrenzwerte gelten für Fahranfänger einzuhalten?


Für Fahranfänger in der Probezeit bzw. für alle Kraftfahrer unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot gemäß § 24c des StVG. Dies bedeutet, dass eine Verurteilung erfolgt, wenn ein Kraftfahrzeug „unter der Wirkung eines alkoholischen Getränks“ geführt wird. Nach der Rechtsprechung (AG Langenfeld ZfS 2011) ist diese Voraussetzung nur erfüllt bei Vorliegen einer Atemalkoholkonzentration von mindestens 0,1 Promille bzw. einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 0,2 Promille. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift wird ein Bußgeld von 250 Euro verhängt sowie 2 Punkte im Verkehrszentralregister eingetragen. Außerdem handelt es sich um eine schwerwiegende Zuwiderhandlung im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe, weshalb ein Aufbauseminar angeordnet wird und sich die Probezeit auf 4 Jahre verlängert. Bei der Missachtung des Alkoholverbots für Fahranfänger wird jedoch weder ein Fahrverbot verhängt noch eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet.

 
Quelle: ADAC

Hier geht es zu den Besonderen Aufbauseminaren:
www.tuev-sued.de/pluspunkt/fuehrerschein_behalten


Die Windeln sind am peinlichsten

Krankenhausbehandlungen aufgrund von Alkoholvergiftungen (pro 100.000 Einwohner)

Die TOP 3 – Bundesländer:
Saarland: 505,1
Rheinland – Pfalz: 406,4
Bayern: 430,5
An vorbildlich letzter Stelle:
Hamburg: 131,4
Berlin: 162,6
Brandenburg:  241,2
Quelle: Drogen und Suchtbericht der Bundesregierung 2015

P.S.

 Die Windeln sind den Jugendlichen meistens am peinlichsten, wenn sie am Morgen aufwachen”

 Zitat einer Krankenschwester

 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Drogen - und Suchtbericht der Bundesregierung heute erschienen

Hier geht es zum Bericht: www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Service/Publikationen/2015_Drogenbericht_web_Neu.pdf

Verkehrsunfallkalender des Statistischen Bundesamtes. Interessant!!!

Das Statistische Bundesamt hat Informationen zum Straßenverkehrsunfallgeschehen der vergangenen zehn Jahre zusammengestellt. Hochinteressant! Lesenswert! Ein paar wenige Zahlen: Täglich rund 100 Alkoholunfälle Insgesamt gab es 2013 rund 36 900 Verkehrs­unfälle unter Alkohol­einfluss. Die meisten Unfälle an Neujahr und am Vatertag Generell ist die Zahl der Alkohol­unfälle besonders an Samstagen und Sonntagen höher Betrachtet man das gesamte Jahr 2013, passierte fast die Hälfte (46 %) der insgesamt 36 900 Alkohol­unfälle am Wochen­ende: Die Verteilung auf Samstage und Sonntage war dabei mit jeweils rund 23 % nahezu identisch. Die wenigsten Alkohol­unfälle wurden an Montagen gezählt (9 %). An den Sommer­wochen­enden von Juni bis September 2013 wurden besonders viele Unfälle unter Alkohol­einfluss polizeilich erfasst In den vergangenen Jahren ist sowohl die Zahl der Verkehrs­unfälle mit Personen­schaden als auch die Gesamt­zahl der Unfälle unter Alkohol­einfluss stark zurück­gegangen. Gab es 2003 noch rund 355 000 Unfälle mit Personen­schaden, waren es 2013 bereits 18 % weniger. Die Zahl der Alkohol­unfälle hat im selben Zeit­raum noch deutlicher abgenom­men (-38 %). www.destatis.de/DE/Service/Verkehr/Verkehrsunfaelle.html

Pressegespräch zum Erscheinen des Testknackers mit reger Medienbeteiligung

Am 19. Mai fand in München unter reger Medienbeteiligung das Pressegespräch zur Neuerscheinung des Testknackers statt. RTL sendete einen Beitrag über die Auswirkungen von Alkohol im Straßenverkehr: www.nowtv.de/rtl/guten-morgen-deutschland/teil-12-guten-morgen-deutschland-2015-05-20-06-00-00/player

Leseprobe des Testknackers

Hier gehts zur Leseprobe – Lust auf mehr?
Hier können Sie den Testknacker bestellen: www.tuev-sued.de/pluspunkt

Mittwoch, 20. Mai 2015

Tonnenweise Verkehrsicherheit


Kürzlich entdeckt - Verkehrssicherheit mal anders. www.tonnenstrumpf.de

Wie ist das mit Punkten?

Wie ist das mit Punkten in Flensburg? Seit dem 1. Mai 2014 gilt das neue Fahreignungsbewertungssystem. Es ersetzt das bisherige Verkehrszentralregister ab. Es gibt jetzt nur noch 3 Punktekategorien. Einen Punkt gibt es für schwere Ordnungswidrigkeiten, 2 Punkte für besonders schwere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten ohne Entzug der Fahrerlaubnis und drei Punkte für Straftaten mit Entzug der Fahrerlaubnis. Es gibt feste Tilgungsfristen. Die frühere Tilgungshemmung entfällt, d.h. dass ein neuer Verstoß nicht mehr dazu führt, dass ein bereits eingetragener Verstoß länger gespeichert bleibt. Es gibt drei Maßnahmenstufen und von 1-3 Punkten eine Vormerkung. Mit 4-5 Punkten sendet die Fahrerlaubnisbehörde auf der ersten Maßnahmenstufe eine Ermahnung, mit 6 bis 7 Punkten folgt eine Verwarnung und bei 8 oder mehr Punkten erfolgt der Entzug der Fahrerlaubnis. Neu ist das Fahreignungsseminar. Bei einem Punktestand von 1-5 kann ein Punkt abgebaut werden. Weitere Infos gibt es hier: www.tuev-sued.de/pluspunkt/fahrreignungsseminar/punkteabbau

Montag, 18. Mai 2015

Alternativer Drogen und Suchtbericht ist heute erschienen

Hier geht es zum Bericht: www.alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2015/05/Alternativer-Drogen-und-Suchtbericht-2015.pdf Am Donnerstag erscheint der Drogen - und Suchtbericht der Bundesregierung. Den link finden Sie am Donnerstag auf hier.

Kurz und bündig: wer muss zur MPU

Wer muss zur MPU: In der Regel kommt es zu einer MPU u.a., nachdem die Fahrerlaubnis von einem Strafgericht oder von der Führerscheinbehörde entzogen und für eine bestimmte Frist gesperrt wurde. Gründe für einen Entzug des Führerscheins sind Alkoholfahrten mit mehr als 1,6 Promille, mehrfache Alkoholauffälligkeiten (detailliert geregelt in der Fahrerlaubnisverordnung: www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__13.html), Drogenkonsum oder Fahrten unter Drogeneinfluss (www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html) oder mehr als 8 Punkte im Fahreignungs-Bewertungssystem in Flensburg. Auch bei einer Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad ist die MPU fällig, wenn ein Promillewert von mehr als 1,6 erreicht ist. Stand Mai 2015 wird in 4 Bundesländern eine MPU schon ab 1,1 Promille gefordert. Diese Bundesländer sind: Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg – Vorpommern und Schleswig – Holstein. Weitere Untersuchungsanlässe sind im § 11 FeV geregelt (www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__11.html). www.tuev-sued.de/pluspunkt - Ihr starker Partner für die optimale MPU-Vorbereitung

Samstag, 16. Mai 2015

Jahrbuch Sucht der DHS erschienen - Drogensituation in Deutschland. Viel Schatten - wenig Licht

Anlässlich der Pressekonferenz am 13. Mai 2015 zur Vorstellung des aktuellen Jahrbuch Sucht 2015 veröffentlicht die DHS folgend Pressemeldung: Drogensituation in Deutschland. Viel Schatten, wenig Licht. Die im letzten Jahr wieder gestiegene Zahl der Drogentoten ist längst nicht die einzige schlechte Nachricht, die Suchtexperten derzeit verkünden müssen. Denn häufig wird übersehen, dass durch Alkohol- und Tabakkonsum über 100 Mal so viele Menschen sterben wie durch illegale Drogen. Hinzu kommen Probleme mit Crystal Meth. Auch ist im geplanten Präventionsgesetz keine Suchtprävention aus einem Guss erkennbar. Ein Hoffnungsschimmer ist das gut ausgebaute Suchthilfesystem in Deutschland. Tausende Tote durch legale und illegale Drogen jährlich 2014 wurden 1.032 Drogentote gezählt, durchschnittlich sind dies 3 pro Tag. Nicht eingerechnet werden in Deutschland die jährlich 74.000 Drogentoten durch Alkohol oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind täglich 200 Menschen. Hinzu kommt: An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen, also knapp 300 Menschen pro Tag und somit das Hundertfache der vielgenannten „Rauschgiftopfer“. Alkohol und Tabak sind und bleiben die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial. Methamphetamine („Crystal Meth“) – ein besonderes Problem in Bundesländern, die an Tschechien grenzen Das zu den synthetischen Drogen gehörende Methamphetamin („Crystal Meth“) ist eine billige und schnell wirksame, bei regelmäßigem Konsum sehr gesundheitsschädliche Droge, die vergleichsweise schnell psychisch abhängig macht. Vor allem in den an Tschechien angrenzenden Regionen ist Crystal ein ernstes Problem. Bis zu einem Drittel mehr Ratsuchende wegen Crystal Meth in der Suchtberatung stellen die Mitarbeitenden der Suchthilfe vor große Herausforderungen. Als Reaktion auf diesen Trend reichen Strafverfolgung und Plakataktionen nicht aus! Zur Pressemeldung: www.dhs.de

Freitag, 15. Mai 2015

Cannabiskontrollgesetz und vorgeschlagene Änderungen in StVG und FeV

Die Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen haben mit dem Entwurf eines Cannabiskontrollgesetzes (CannKG) am 20. März 2015 einen Gesetzesentwurf in den deutschen Bundestag eingebracht, der – für den Fall, dass das Gesetz in der vorliegenden Form verabschiedet würde - u.a. Erwachsenen einen mengenmäßig begrenzten Zugang zu Cannabis und Cannabisprodukten erlauben würde. Aus verkehrsrechtlicher Perspektive besonders interessant sind die Änderungen im Straßenverkehrsgesetz und der FeV ab Seite 64. Hier geht es zum Gesetzesentwurf http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/042/1804204.pdf

Irren ist ...

Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren. Gottlieb Daimler, Erfinder, 1901

Donnerstag, 14. Mai 2015

Anzahl der erteilten Fahrverbote bis 2013

Anzahl der erteilten Fahrverbote in Deutschland: 2013 wurden 404.800 Fahrverbote verhängt. Der Arbeitskreis V „Ausnahmen vom Entzug und vom Fahrverbot“ beim 48. Deutscher Verkehrsgerichtstag in Goslar hat in seinen Empfehlungen deshalb u.a. appelliert, „zur Vermeidung von Existenzgefährdung ….die Ausnahmemöglichkeiten, insbesondere bei Regelfahrverboten, stärker zu beachten“ und die anerkannten Möglichkeiten, die die Verkehrspsychologie zur Einstellungs-,Verhaltensänderung und Eignungsbegutachtung anbietet, intensiver zu nutzen.“ Ausnahme vom Fahrverbot durch anerkannte verkehrspsychologische Maßnahme MobilPLUS-Prävention http://www.tuev-sued.de/pluspunkt/ausnahme-vom-fahrverbot

Mittwoch, 13. Mai 2015

Hier kann man den neu erschienenen Testknacker bestellen: ">
Prof. Dr. Dieter Müller wurde vom Verband der Motorjournalisten mit dem "Goldenen Dieselring" 2015 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! http://www.presseportal.de/pm/51528/3003991/verkehrssicherheitspreis-fuer-prof-dr-dieter-mueller-von-der-hochschule-der-saechsischen-polizei

Alkohol - Interlocks für alkoholauffällige Fahrer - Forschung kompakt

Forschung kompakt – Bundesanstalt für Straßenwesen Alkohol-Interlocks für alkoholauffällige Kraftfahrer Jeder Zehnte, der im Straßenverkehr sein Leben lässt, stirbt bei einem Unfall, bei dem Alkohol im Spiel war. Zur Reduzierung alkoholbedingter Unfälle bedarf es zusätzlicher Anstrengungen. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) untersuchte, inwieweit die Kombination von atemalkoholgesteuerten Wegfahrsperren und Rehabilitationsmaßnahmen zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit führen kann. Eine frühzeitige Anwendung könnte die Rückfallhäufigkeit von Trunkenheitsfahrern verringern. http://www.bast.de/DE/Publikationen/Foko/Downloads/2014-22.pdf;jsessionid=87D9A745FCE8383171DA4891527DB006.live1043?__blob=publicationFile&v=2

Montag, 11. Mai 2015

Vorankündigung: Lesenswerte Drogenberichte

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015 erscheint am 18. Mai und damit 3 Tage vor dem Drogenbericht der Bundesregierung, der am 21. Mai veröffentlich werden wird. Wir werden kurz berichten und die links zu den Downloads auf dem Testknackerblog veröffentlichen. Hier geht es zum Drogenbericht der Bundesregierung aus dem Vorjahr 2014: und zum Alternativen Drogenbericht 2014:

Dienstag, 5. Mai 2015

Der Testknacker bei Führerscheinverlust: MPU-Infoportal der Bundesanstalt für Straßenwesen

Der Testknacker bei Führerscheinverlust: MPU-Infoportal der Bundesanstalt für Straßenwesenwww.bast.de/DE/FB-U/Fachthemen/MPU/MPU-hidden_node.html

Testknacker in 16.Auflage erschienen

Der Testknacker bei Führerscheinverlust – das TÜV SÜD Pluspunkt – Erfolgsbuch ist im April 2014 in der 16.Auflage erschienen und ist damit das mit Abstand erfolgreichste Buch rund um die MPU und MPU-Vorbereitung.