Dienstag, 21. Juni 2016

Frage an Pluspunkt: Wie ist das mit den Urinkontrollen nach einer Alkoholfahrt - immer Abstinenz?


Klare Frage, klare Antwort: Nein! Nur Klienten mit einer Abhängigkeit oder dauerhaft fehlender Trinkkontrolle müssen den Verzicht auf jeglichen Konsum von alkoholischen Getränken stichhaltig belegen. Dies geschieht mit Urinkontrollen, dem sogenannten „Abstinenz-Check“, oder einer Haaranalyse. Bei beiden Verfahren  wird auf EtG (Ethyglucuronid) geprüft, das nur nach vorausgegangenem Alkoholkonsum nachgewiesen werden kann. Fehlt dieses Stoffwechselprodukt bei den Kontrollen, dann kann man auf Abstinenz schließen. Für die Dokumentation eines halben Jahres müssen 4, für ein Jahr 6 EtG-Bestimmungen erfolgen.
 
Aber Achtung: bei weitem nicht alle auffälligen Fahrer müssen Abstinenz nachweisen. Das ist nur dann der Fall, wenn eine Alkoholabhängigkeit vorliegt oder kein kontrollierter Umgang mit Alkohol möglich ist.
Sonst ist ein kontrollierter(er) Alkoholkonsum das Mittel der Wahl. Also Vorsicht bei Beratern, die immer und überall Abstinenz fordern!

Deshalb ist eine frühzeitige Information und Beratung bei einem erfahrenen, seriösen und kompetenten Berater das
A & O.


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