Dienstag, 22. September 2015

Wird mehr oder weniger gekifft?


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) untersucht regelmäßig mit wiederholten, repräsentativen Querschnittsbefragungen den Konsum legaler und illegaler Substanzen Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland, darunter den Cannabiskonsum. Auch in der jüngsten Studie, dem Alkoholsurvey 2014, wurden Fragen zum Cannabiskonsum gestellt. Im Folgenden werden wichtige Ergebnisse zusammengefasst.



Bei den männlichen 12- bis 17-jährigen Jugendlichen steigt die 12-Monats-Prävalenz von 6,2 % (2011) auf 9,0 % (2014) und die Verbreitung des regelmäßigen Konsums von 1,0 % (2010) auf 2,2 % (2014) an. Bei den weiblichen 12- bis 17-jährigen Jugendlichen erhöht sich die 12-Monats-Prävalenz von 2,8 % (2011) auf 6,4 % (2014) und die Verbreitung des regelmäßigen Konsums von 0,2 % (2010) auf 1,5 % (2014).
In der Gruppe der jungen Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren ist die 12-Monats-Prävalenz seit 2008 von 14,8 % auf 23,9 % (2014) angestiegen. Bezogen auf die letzten zwölf Monate konsumiert fast jeder vierte junge Mann mindestens einmal Cannabis. Der regelmäßige Konsum nimmt von 5,0 % (2010) auf 7,1 % (2014) zu.

Hier geht es zum gesamten Bericht

http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/?sub=94

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