Dienstag, 23. Februar 2016

Alkohol – Interlock – häufige Fragen II






  Alkohol – Interlock – häufige Fragen II

 
Warum brauchen wir AI zusätzlich zum herkömmlichen System?

• Alkoholfahrten stellen in Deutschland trotz des bestehenden erfolgreichen Maßnahmenkatalogs unverändert ein ernstes Verkehrssicherheitsproblem dar.
• Die Betroffenen können sehr frühzeitig nach der Alkoholauffälligkeit einer seriösen von erfahrenen Verkehrspsychologen geleiteten Rehabilitationsmaßnahme zugeführt werden und sich unmittelbar aktiv mit ihrem Trink-(Fahr-)Problem auseinandersetzen.
• Durch die Teilnahme am Programm wird die Mobilität von alkoholauffälligen Fahrern früher wiederhergestellt, so dass auch die sozial desintegrativen Wirkungen des Fahrerlaubnisentzugs (z.B. Arbeitsplatzverlust) reduziert werden.
• Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist volkswirtschaftlich von enormen Nutzen.
• Die Funktion des Fahrerlaubnisentzugs als Maßregel der Sicherung wird nur unzureichend erfüllt. Untersuchungen zeigen, dass in Abhängigkeit von der Besiedelungsdichte zwischen 30 und 88% der alkoholauffälligen Ersttäter ohne Fahrerlaubnis fahren und somit ein enormes Verkehrssicherheitsrisiko darstellen.
• In Kombination mit einer Rehabilitationsmaßnahme wird zusätzliche die präventive Funktion der Maßregel im Sinne der Besserung gestärkt.


 

 


 

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